Westfalen Classics in der Jakobikirche

24.09.2016: Westfalen Classics – Transkriptionen

Am Samstag, den 24.09 beginnt um 19:30 Uhr ein Westfalen-Classics-Konzert in der Jakobikirche.

Programm:

  • Gustav Mahler / Arnold Schönberg: Lieder eines fahrenden Gesellen
  • Richard Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28
  • Gustav Mahler / Arnold Schönberg: Das Lied von der Erde
    Eine Sinfonie nach Hans Bethges Gedichtsammlung „Die chinesische Flöte“

Ensemble:

  • Festivalensemble mit Tanja Tetzlaff (Cello), Christian Tetzlaff (Violine), Lars Vogt (Klavier),  Gunilla Süssmann (Klavier), Sharon Kam (Klarinette)
  • Uwe Stickert, Tenor
  • Tobias Berndt, Bariton

Aus dem Programm „Kultur in Lippstadt“ der Stadt Lippstadt:

„Große“ Musik in feinsinniger kammermusikalischer Bearbeitung verspricht das Konzert, mit dem das Westfalen-Classics-Festival auch in diesem Jahr wieder bei uns zu Gast ist. Unter dem Motto „Transkriptionen“ stehen Werke von Gustav Mahler und Richard Strauss auf dem Programm, die im Original ein großes Sinfonieorchester verlangen, an diesem Abend jedoch im ausgefeilten musikalischen Dialog eines kleinen, aber farbenreich besetzten Instrumentalensembles gespielt werden.

Arnold Schönberg, der das Schaffen Gustav Mahlers bewunderte, hat unter anderem dessen frühe „Lieder eines fahrenden Gesellen“ bearbeitet. Die Texte hat Mahler selbst für eine Sängerin geschrieben, der er in verzweifelter Liebe regelrecht verfallen war – doch ohne Gegenliebe, so dass die Lieder zu einem hochemotionalen Wechselbad der Gefühle wurden.

Auch Mahlers meisterhaften sinfonischen Liederzyklus „Das Lied von der Erde“ hat Schönberg kammermusikalisch transkribiert. Auf der Basis von Hans Bethges Gedichtsammlung „Die Chinesische Flöte“ stellt er ein faszinierendes Panorama der Welt und ihrer Vergänglichkeit dar – ein herrliches klingendes Porträt der Einsamkeit des Künstlers im Angesicht der überwältigenden Schönheit der Natur.

Vervollständigt wird das Programm durch Richard Strauss‘ geniale Vertonung der gewitzten Streiche Till Eulenspiegels: Musik mit wahrhaft fantastischer Erzählkraft (auch ohne Text!), der Strauss zwar ein klares Programm mit auf den Weg gab, die zugleich aber die Fantasie des Hörers eine wahre Spielwiese bietet. Die Instrumente schlüpfen hier ungemein charakteristisch in die Rollen der Protagonisten der Geschichte.

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