Stephan Eisel Quartett

02.07.2017: Gypsy meets the Klezmer

Nach dem sensationellen Auftritt der Band 2015 wurde schnell der Wunsch laut, diese Formation noch einmal einzuladen: Am Sonntag, den 02. Juli beginnt um 19:00 Uhr ein weiteres Konzert von Helmut Eisel (Klarinette) und Josho Stephan (Gitarre). Sie werden von Günter Stephan (Rhythmusgitarre) und Max Schaf (Klarinette) begleitet.

Schlicht genial ist der virtuose Mix aus Swing, Jazz und Klezmer, gewagt der spielerische Witz einer Musik, die den Zuhörer unwiderstehlich in den Bann zieht. Die unbändige Spielfreude, die tiefgründige Melancholie, aber auch die überschäumende Lebenslust, gespickt mit einer Vielzahl virtuoser Improvisationen – hier treffen Musiker aufeinander, die dem Publikum viel zu sagen haben.

Das Joscho Stephan / Helmut Eisel Quartett entstand 2009 “rein zufällig”, als das Joscho Stephan Trio aus Mönchengladbach eingeladen war, das Saarland in der Reihe “Jazz in den Ministergärten” in Berlin zu vertreten. Kurzerhand wurde Helmut Eisel als “Quotensaarländer” dazugepackt – geplant war ein einziges Konzert. Doch der vitale Mix aus Gypsy Swing und Klezmer begeisterte die Zuhörer so sehr, dass bereits aus diesem ersten Konzert spontan drei neue Engagements entstanden. Und seither zahlreiche weitere Auftritte.

Mit “Bei dir war es immer so schön” brachte das Quartett im November 2016 nun schon das zweite gemeinsame Album heraus. Joscho Stephan, der “Mozart des Gypsy Swing”, und Helmut Eisel mit seiner “sprechenden Klarinette” bilden mit Günter Stephan (Rhythmusgitarre) und Volker Kamp (Kontrabass) eine furiose Band, die Geschichten aus dem Leben erzählt.
Die Kombination aus Gypsy Swing und Klezmer, garantiert Genuss pur und lässt staunen über die kommunikative Energie einer Musik, die den Zuhörer unwiderstehlich in den Sog dieser einzigartigen Stilmelange hineinzieht.

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Tobias Berndt Header

25.03.2017: Das italienische Liederbuch von Hugo Wolf

Unter dem Namen „Das italienische Liederbuch“ vertonte Hugo Wolf 46 volkstümliche italienische Liebesgedichte in der Übertragung von Paul Heyse. Der erste Teil entstand 1890/91, der zweite 1896.

Dieser Liederzyklus gehört zu den letzten Werken des Komponisten. Der Charakter der Lieder reicht von Lobpreisungen der Verliebtheit und der Schönheit der Angebeteten, über Spott- und Streitgesänge bis zum Ausdruck von Liebesschmerz und Verlassenheit.

Am Samstag, den 25. März werden diese verschiedenen Stimmungen der Lieder wiedergeben von:

Das Konzert beginnt um 19:00 Uhr. Es handelt sich um eine Veranstaltung des Fördervereins der Jakobikirche in der Reihe Jakobi:Extra.

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Detlev Eisinger

26.02.2017: Gesprächskonzert mit Detlev Eisinger

Im Jubiläumsjahr 2017 haben wir den Pianisten Detlev Eisinger wieder gewinnen können, die erfolgreiche Reihe der Gesprächskonzerte weiter zu führen. Er widmet sich den Ausnahme-Musikern Richard Wagner und Franz Liszt.

Das Konzert am Sonntag, den 26. Februar beginnt um 19:00 Uhr.

Süddeutsche Zeitung: „Die Gesprächskonzerte von Detlev Eisinger sind schon legendär: Seine fundierten Ausführungen über die Struktur der Werke und ihre Entstehungsgeschichte, die Musikbeispiele und Anekdoten aus dem Leben der Komponisten begeistern immer wieder.“

Kostproben

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Kammerkonzert

12.02.2017: Kammerkonzert

Der Förderverein Jakobikirche e. V. lädt am Sonntag den 12. Februar zu einem romantisch-virtuosen Kammerkonzert ein. Es beginnt um 19:00 Uhr und ist der Auftakt zur Jakobi-Extra-Reihe im Jubiläumsjahr 2017.

Diese drei Musiker dieses Abends haben sich für ein ungewöhnliches Konzert zusammengefunden:

  • Ewa Warykiewicz, Piano,
  • Zoltán Kovács, Klarinette und
  • Boguslaw Furtok, Kontrabass.

Alle drei haben einen großer Erfahrungsschatz auf internationalen Bühnen gesammelt. Sie werden Werke von Giovanni Bottesini, Frank Proto, Max Bruch, Giuseppe Verdi, Luigi Bassi, Dorothee Eberhardt und Francis Poulanc in wechselnder Besetzung musizieren.

Hamburger Ratsmusik Lippstadt

10.06.2016: Gipfeltreffen – Hamburger Ratsmusik

Zu einem „Gipfeltreffen“ kommt es am 10. Juni 2016 um 20:00 Uhr in der Jakobikirche: Die bedeutendsten deutschen Komponisten des 18. Jahrhunderts kommen aus Mitteldeutschland, aber sie haben alle einen Fuß nach Hamburg gesetzt und dort gewirkt.

  • G.F. Händel kam als junger Geiger an die Hamburger Oper,
  • J.S. Bach bewarb sich vergeblich um die Organistenstelle an St. Katharinen,
  • G.P. Telemann war erfolgreicher Kirchenmusikdirektor und sein Patensohn
  • C.P.E. Bach war sein Nachfolger.

Getroffen haben sich die vier Koryphäen in Hamburg nicht. Dieses Gipfeltreffen wird nun nachgeholt, nicht in Hamburg sondern in der Hansestadt Lippstadt.

Hamburger Ratsmusik JakobikircheMusikalisch vertreten werden die o. g. Musiker durch das Ensemble Hamburger Ratsmusik:

  • Simone Eckert, Viola da gamba
  • Michael Fuerst, Cembalo
  • Ulrich Wedemeier, Theorbe, Laute

Veranstalter ist der Förderverein Jakobikirche Lippstadt e.V.

Hamburger Ratsmusik

Die Hamburger Ratsmusik: ein Ensemble mit 500-jähriger Geschichte, die zum kreativen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart reizt, von Alter Musik und lebendiger Interpretation.

Die Anfänge der Hamburger Ratsmusik reichen zurück bis ins 16. Jahrhundert. Nach dem Grundsatz „Gott zu Ehren und Hamburg zur Lust, Ergötzlichkeit und Nutz“ leistete sich die Stadt ein Eliteensemble von acht Ratsmusikern, das vielen fürstlichen Hofkapellen Konkurrenz machen konnte. Seine erste Blüte erreichte das Ensemble im 17. und 18. Jahrhundert unter führenden Musikern wie William Brade, Johann Schop, Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach.

Wiederauferweckt 1991 von der Gambistin Simone Eckert hat das Ensemble in nun zwanzigjähriger Zusammenarbeit mit Hingabe und Enthusiasmus ein umfangreiches und außergewöhnliches Repertoire erarbeitet. Für die Musiker ist die Musik ihrer Vorgänger durch ihre enge Anlehnung an Rhetorik und durch nuancenreiche Artikulation so „beredt“, so nah an der menschlichen Sprache wie keine andere. Durch ihre klaren Strukturen und die vielfältigen Rhythmen, entlehnt aus jahrhundertealten Tänzen, entwickelt die Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts ihren eigenen Swing.

Auch lockt immer wieder das Abenteuer der Neuentdeckung unbekannter alter Musik, die in Europas Bibliotheken schlummert. Diese Schätze wiederzubeleben ist eine spannende Zielsetzung. In Konzerten, Rundfunk- und CD-Einspielungen und in Editionen für internationale Verlage präsentieren die Ratsmusiker ihre Entdeckungen dem Publikum.

Das Ensemble konzertiert heute auf den wichtigen Festivals in Deutschland, darunter

  • Göttinger Händelfestspiele,
  • Barockfestspiele Bad Arolsen,
  • Händel-Festspiele Halle,
  • Bachfest 2004 in Hamburg,
  • Bayreuther Barock,
  • Fränkische Musiksommer,
  • Niedersächsischen Musiktage,
  • Thüringer Bachwochen,
  • Gottorfer Barockfest,
  • Darmstädter Residenzfestspiele,
  • Internationales Buxtehudefest Lübeck,
  • Internationale Heinrich-Schütz-Tage Hamburg,
  • Bachfest Leipzig,
  • Schleswig-Holstein Musikfestival,
  • Festspiele Mecklenburg-Vorpommern,
  • MDR-Musiksommer,
  • Rheingau Musikfestival,
  • „Italia mia“ und Resonanzen in Wien,
  • Internationalen Orgelwochen Nürnberg,
  • Festival Sandstein und Musik in Dresden,
  • Moselmusikfestival,
  • Landshuter Hofmusiktage,
  • Europäischen Wochen Passau,
  • Festival Mitte Europa,
  • Mainzer Musiksommer und
  • Fest für Alte Musik Köln.

Die inzwischen mehr als zwanzig CDs mit Ersteinspielungen Alter Musik für die Labels Carus, cpo, Thorofon, NCA, Christophorus und Phoenix Editions und Aufnahmen für fast alle deutschen Rundfunksender dokumentieren seine bedeutenden Wiederentdeckungen von Musik aus Barock und Frühklassik. Seit 2009 veröffentlicht die Hamburger Ratsmusik deren Notenmaterial in einer eigenen Editionsreihe beim Verlag Walhall. Die internationale Presse lobt die „Subtilität“ und die „exzellente Kenntnis des barocken Stils“ seiner Interpretationen und die Hamburger Ratsmusik als „führendes Ensemble für Alte Musik“.

2006 wurde das Ensemble mit dem Echo-Klassik, dem wichtigsten deutschen Musikpreis, ausgezeichnet für die CD „Lübecker Virtuosen“. Seine CD „Thomas Selle – Chorale Concertos & Chorale Variations “ erhielt mit der Reihe „Musica Sacra Hamburgensis“ den Echo Klassik Sonderpreis 2010.

Simone Eckert,
mit 8 Jahren nach ihrem Berufswunsch gefragt, antwortete mit “Gambistin“. Die Ermahnung, doch einen richtigen Beruf zu ergreifen, schlug sie in den Wind und lebt und arbeitet heute als freischaffende Musikerin bei Hamburg. Nach einem Musikstudium an der Musikhochschule Hamburg bei Professor Ingrid Stampa und an der Schola Cantorum Basiliensis bei Hannelore Mueller und Jordi Savall, das sie 1990 mit dem Diplom für Alte Musik abschloß, gründete sie 1991 das Ensemble Hamburger Ratsmusik. Seit 1992 ist sie Dozentin am Hamburger Konservatorium und leitet Seminare für Viola da gamba an verschiedenen Institutionen in Deutschland und England. Neben dem Repertoire aus Renaissance, Barock und Frühklassik beschäftigt sie sich intensiv mit Neuer Musik für Viola da gamba. Zahlreiche Werke sind ihr gewidmet und von ihr uraufgeführt worden. Regelmäßige Engagements führen sie als Solistin, Ensembleleiterin und Dozentin durch ganz Deutschland, zahlreiche Länder Europas und Japan.

Ulrich Wedemeier
studierte Gitarre an der Hochschule für Musik und Theater, Hannover bei Klaus Hempel, später Lauteninstrumente bei Stephen Stubbs. Neben seiner internationalen Konzerttätigkeit als Solist und mit namhaften Ensembles der Alten Musik sind regelmäßige Aufnahmen für Rundfunk und CD ein Schwerpunkt seiner Arbeit. Ulrich Wedemeier ist gefragter Gast vieler Opernhäuser. Als Spezialist für historische Gitarren spielt er auf seltenen Originalinstrumenten.

Michael Fuerst
wurde 1967 in Madison, USA geboren. Sein dort begonnenes Studium schloss er in den Fächern Kirchenmusik, Mathematik und Deutsch ab. Anschließend folgte ein Musikstudium an der Eastman School of Music (USA), wo er Cembalounterricht bei Arthur Haas hatte und Assistent des Lautenisten Paul O’Dette war. Als Fulbright-Stipendiat studierte er bei Michael Behringer und Robert Hill an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg.
Neben zahlreichen Konzerten im In- und Ausland und CD-Aufnahmen bei Deutsche
Grammophon und Organum Classics, u.a. mit Musica Antiqua Köln unter Leitung
von Reinhard Goebel. Darüber hinaus ist Michael Fuerst Musikwissenschaftler. Er war Mitglied eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Forschungsprojekts zur deutschen Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts an der Universität Würzburg. Seit 2007 ist er Dozent an den Musikhochschulen in Lübeck, Hamburg und Bremen.

Andreas Hermeyer Header

12.02.2016: Jakobi:Extra mit Andreas Hermeyer – Akkordeon solo

Am Freitag, den 12. Februar 2016 spielt Andreas Hermeyer aus Lippstadt Akkordeon solo in der Jakobikirche.

Das Konzert mit Werken von Erik Satie, Franz Liszt, Astor Piazolla, Carlos Gardel, und Richers Galliano steht unter dem Motto „Reflexionen“. Gastgeber ist der Forderverein Jakobikirche.

Das Konzert beginnt um 20:00 Uhr.
Die Eintrittpreise betragen:
an der Abendkasse 18 €, ermäßigt: 9€
im Vorverkauf 16 €, ermäßigt: 8€.

Das Akkordeon – ein Instrument von notorisch unterschätzter Tiefe und Potenz, immer am Rande der gesellschaftlichen Akzeptanz und nie wirklich ernst genommen. Für Andreas Hermeyer ist es der „Hofnarr“ unter den Instrumenten, es darf sich alles erlauben und auch unbequeme Wahrheiten in humorvollem Gewand präsentieren. Das atmende Akkordeon mit seinem mal vollen, mal einsamen, mal seidig schimmernden Klang in seiner ganzen Tiefe und Emotionalität zu begreifen, ist für Hermeyer in besonderer Weise eine Lebensaufgabe.

German Hornsound Header

09.12.2015: Jakobi:Extra mit German Hornsound

In der Reihe Jakobi:Extra gastiert am Mittwoch, den 9. Dezember 2015 das Ensemble „German Hornsound“ in der Jakobikirche. Veranstalter ist der Förderverein Jakobikirche e. V..

Das Konzert beginnt um 20:00 Uhr und kann mit freundlicher Unterstützung des NRW Kultursekretariats in Gütersloh zu folgenden Eintrittspreisen genossen werden:
Abendkasse 18 €, ermäßigt: 9€
Vorverkauf 16 €, ermäßigt: 8€.

Kultursekretariat NRW Gütersloh

German HornsoundGerman Hornsound besteht aus:

  • Christoph Eß
  • Sebastian Schorr
  • Stefan Schottstädt
  • Timo Steininger

Hier finden Sie eine Kostprobe auf Youtube:“Vivo“ aus Händels Wassermusik-Suite in F-Dur in einem Arrangement von Christoph Eß.

Das Horn ist vom Landesmusikrat Berlin und Schleswig-Holstein zum „Instrument des Jahres“ 2015 bestimmt worden.

Dieses Blasinstrument besticht durch seine Vielseitigkeit und verzaubert mit seiner Klangfarbe. Sein Tonumfang über 4 ½ Oktaven erreicht die Höhe einer Trompete und die Tiefe einer Tuba. In der Mittellage klingt es mit seinem runden, warmen Ton lyrisch, kann aber auch majestätisch, wie eine Posaune schmetternd, die Führung eines klassisch-romantischen Orchesters übernehmen.

Was wäre besser geeignet, das zu demonstrieren, als ein Waldhorn-Quartett?

Die vier Solisten des „German Hornsound“ – alle aus professionellen Orchesterstellen mit ihrem Repertoire die wunderbaren Eigenschaften ihres Instrumentes unter Beweis und begeistern das Publikum durch ihre Virtuosität, Musikalität und jugendlichen Charme. Das Programm bietet Klänge des Barock mit Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Antonin Vivaldi im ersten Teil, im zweiten Teil auch argentinischen Tango von Astor Piazolla, eine Originalkomposition von Kerry Turner und einen für das Ensemble arrangierten Medley der schönsten Melodien aus den James-Bond-Filmen.

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Signum Saxophone Quartet Header

31.10.2014: Signum Saxophone Quartet

Signum Saxophone QuartetAm Freitag, den 31.10.2015 ist in der Reihe Jakobi:Extra das Signum Saxophone Quartet zu Gast. Das Konzert beginn um 20 Uhr.

Virtuos, extravagant, berührend, mitreißend – so wird Signum von der europäischen Presse gefeiert.

Die vier smarten Newcomer – Blaz Kemperle, Sopransaxophon, Erik Nestler, Altsaxophon, Alan Luzar, Tenorsaxophon, David Brand, Baritonsaxophon – erobern  seit 2006 die Bühnen der Klassik-Metropolen. Sie zeigen mit Leidenschaft und Spannung, wie sich ein modernes Ensemble von keinen Genre-Grenzen mehr einschränken lässt.

Mit atemberaubenden Interpretationen von Jean Sibelius (1865-1957); Alexander Glasunow (1865-1936); György Ligeti (1923-2006); Samuel Barber (1910-1981); George Gershwin (1898-1937) bieten sie ihrem Publikum ungeahnte Klangwelten. Sie können sich aber auch in eine verruchte Tango-Band verwandeln oder mit folkloristischer Virtuosität à la Bartòk begeistern. Die „Jungen Wilden“ gastieren in den wichtigsten Konzertsälen der Welt.

Nach Preisen bei internationalen Wettbewerben (Verona, Lugano, Berlin ) gastieren die „Jungen Wilden “ in den wichtigsten Konzertsälen der Welt wie der New Yorker Carnegie Hall, der Kölner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, der Münchner Philharmonie am Gasteig und nun auch in der Jakobikirche!
In der Saison 2014/15 wird SIGNUM als „Rising Stars“ auf eine ausgedehnte Tour durch die bedeutendsten Konzertsäle Europas gehen.