Boogielicious (Foto: David Herzel)

10.11.2018: Boogielicious

Das Konzert des Orizont-Benefizfestes gestaltet in diesem Jahr Boogielicious, ein deutsch-niederländisches Boogie-, Blues- und Jazz-Trio. Das Konzert beginn am Samstag, den 10. November 2018 um 18:00 Uhr.

  • Eeco Rijken Rapp, (Klavier, Gesang)
  • David Herzel, Schlagzeug
  • Dr. Bertram Bechers, Blues-Harmonika

Die drei Musiker bestechen durch ihre unglaubliche Virtuosität, ihr einzigartiges Repertoire und ihr brillantes Zusammenspiel. Neben dem Konzert gibt es ein buntes Rahmenprogramm und aktuelle Projektinformationen. Der Reinerlös kommt jungen Menschen aus rumänischen Waisenhäusern zugute.

Weitere Informationen

Beitragsbild + Video: Mit freundlicher Genehmigung von David Herzel

Rune Brodahl & Saar Berger: Sonorous

13.11.2018: Sonorous – Musik für zwei Solo-Hörner

Zu Beginn der Konzertreihe Jakobi:Extra wird ein außergewöhnliches Instrument vorgestellt, welches nur selten als Soloinstrument auftritt: Das Waldhorn. Das Konzert beginnt um 20:00 Uhr.

Die Hornisten Saar Berger und Rune Brodahl stellen Meisterwerke vor, die eigentlich für Solo-Geige komponiert wurden, an diesem Abend aber von zwei Waldhörnern mit ihren sonoren Klangwelten zu hören sind.

Es werden interessante Klangkombinationen, Akkordbrechungen und Echos erklingen, die gerade in der Akustik der Jakobikirche eine eindrucksvolle Wirkung entfalten werden.

Der Hornist Saar Berger, geb. 1980, ist seit 2001 Mitglied des Ensemble Modern. Berger unterrichtet an der internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA), der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main und an der Luzern Festival Sommerakademie.

Der Hornist Rune Brodahl, geb. 1969, ist seit 1997 Solohornist der Norwegischen Nationaloper in Oslo und Mitglied des Nordic Brass Ensembles, das mit seiner aktuellen CD „European Tour“ große Anerkennung in den Medien fand. Rune spielt vorwiegend Kammermusik mit verschiedenen Ensembles und hat schon zahlreiche Tonträger veröffentlicht. Er leitet außerdem eine Kammermusik-Reihe an der Oper in Oslo.

Hamburger Ratsmusik

26.01.2019: Der König tanzt – Hamburger Ratsmusik

Sonntag, 26. Januar 2019, 19:00 Uhr

Musik am Hof von Versailles, in unseren Augen kaum vorstellbar: Ein Staatsmann der tanzt, der fast ebenso viel Zeit mit Musik und Tanz verbringt – täglich vier Stunden Training! – wie mit Regieren, der in ungeheurem Maße diese Künste unterstützt, fördert und voranbringt. Ludwig XIV erhält seinen Beinamen der „Sonnenkönig“ nachdem er im Ballet royale de la nuit, mehrere Male zwischen dem 23.02. und dem 16.03.1653 aufgeführt, selbst in der Rolle der aufgehenden Sonne tanzte, namentlich als Apollon.

Die Hamburger Ratsmusik: Ein Ensemble mit 500-jähriger Geschichte. Dieser Gegensatz reizt zum kreativen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart, von Alter Musik und lebendiger Interpretation.

Die Anfänge der Hamburger Ratsmusik reichen zurück bis ins 16. Jahrhunder. Nach dem Grundsatz „Gott zu Ehren und Hamburg zur Lust, Ergötzlichkeit und Nutz“ leistete sich die Stadt ein Eliteensemble von acht Ratsmusikern, das vielen fürstlichen Hofkapellen Konkurrenz machen konnte.

Wieder auferweckt 1991 von der Gambistin Simone Eckert konzertiert das Ensemble heute in Deutschland und vielen Ländern Europas.

30 CDs mit zumeist Welt-Ersteinspielungen Alter Musik und Aufnahmen für alle deutschen Rundfunksender und den ORF dokumentieren seine Wiederentdeckungen von Musik aus Renaissance, Barock und Klassik.

Phlippp Mathmann

16.03.2019: Castrato Wars

Das Konzert beginnt um 19:00 Uhr.

Besetzung

Programm

Castrato Wars – nicht immer war die Auseinandersetzung zwischen zwei Starkastraten ein Kampf. Neben legendären Konkurrenzen wie zwischen Farinelli und Caffarelli gab es auch freundschaftliche Verbindungen, Farinelli bekam beim 20 Jahre älteren Bernacchi nach einer gemeinsamen Produktion den letzten Schliff – eine Verbindung, die nach einem Wetteifern um die spektakuläreren Verzierungen offener Bühne in einer Umarmung aus Anerkennung endete.

Immer aber war es eine Konkurrenzsituation, wenn zwei Stars zusammen auf der Bühne  standen; das Publikum stellte Vergleiche an, man spornte sich gegenseitig zu den ausgefeiltesten Koloraturen, längsten Trillern, subtilsten Messa di Voce an, um so den Kollegen zu übertreffen.

Das Programm widmet sich Star-Paaren innerhalb derselben Opernproduktion. Bis auf Nicolini  sind alle Kastraten dieses Programms Schüler von Niccoló Porpora – dem Namensgeber des Ensembles. Von dieser skandalumwitterten Ära der Kastraten will das Programm eine  Geschichte von Eifersucht, Ruhm, Leidenschaft, Schicksal und Freundschaft erzählen.

Philipp Mathmann, Soprano/Countertenor, in Lippstadt geboren und musikalisch geprägt, absolvierte zunächst eine Gesangsausbildung als Bariton bei Friederike Vomhof-Surrey. Seine erste Ausbildung als Countertenor erhielt er bei der Sopranistin Heike Hallaschka in Münster. Mathmann tritt regelmäßig bei internationalen Festival in Opernproduktionen auf und wirkte bei verschiedenen Produktion von TV- und Radiosendern im In- und Ausland mit. Parallel zu dieser musikalischen Laufbahn studierte er an der Medizinischen Fakultät der Universität Münster und erhielt seine Approbation zum Arzt 2013.

Beitragsbild: Sandra Konold