13.10.2018: Hannah Köpf & Band

Das Gemeinschaftskonzert von Musikverein und Jazzclub findet am Samstag, den 13. Oktober 2018 um 20:00 Uhr statt.

„Mit ihrem letzten Album „Lonely Dancer“ schenkte uns die Jazzsängerin Hannah Köpf einen Zyklus aus Liedern, die an Folk und Singer-Songwriter anknüpften. Da war auch Gospel zu hören und ein Anklang von Americana, eine dem Country und Soul anverwandte Spielart aus Amerika, hierzulande noch wenig bekannt.“ (Quelle: lippstadt.de)

Weitere Informationen:

Monet Quintett Jakobikirche

07.10.2018: Monet-Quintett

Am Sonntag, den 7. Oktober gastiert das Monet-Quintett auf Einladung des Musikvereins in der Jakobikirche.

Es spielen:

  • Anissa Baniahmad, Flöte
  • Johanna Stier, Oboe
  • Nemerino Scheliga, Klarinette
  • Marc Gruber, Horn
  • Theo Plath, Fagott

Programm

  • Mozart: Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ (Arr.: Rechtmann)
  • Reicha: Ein Quintett
  • Ibert: Trois Pieces
  • Holst: Quintett As-Dur
  • Francaix: Quintet No. 1

Weitere Informationen

http://www.lippstadt.de/veranstaltungen.php?get=event&event_id=91900

Beitragsbild:© Susanne Diesner

Exodus-Chor Lippstadt

06.10.2018: Jubiläumskonzert Exodus-Chor

Plakat Exodus Chor Jakobikirche LippstadtFreude am Singen hat sie zusammengebracht und ist auch heute noch Motivation der Sängerinnen und Sänger des Chores Exodus, der in diesem Jahr sein 40 jähriges Bestehen feiert!

1978 von Karl Ludwig Höpker und anderen Musikbegeisterten ins Leben gerufen, ist der Chor mittlerweile ein fester Bestandteil der evangelischen Kirchenmusik in Lippstadt geworden. Von damals 15 Mitgliedern ist die Gruppe auf knapp 50 gewachsen und singt in Gottesdiensten, bei Konfirmationen, Hochzeiten, Trauungen, wirkt bei regelmäßigen jährlichen Veranstaltungen wie dem Gottesdienst für Liebende, der Vespermusik in der Marienkirche und beim Gospel to Go mit.

Auch im Stadttheater und auf dem Weihnachtsmarkt war der Chor schon zu hören.
Bei wöchentlichen Proben und jährlichen Chorfahrten festigen und erweitern die
Sängerinnen und Sänger ihr Repertoire.

In diesem Jahr bereitet sich der Chor auf sein Jubiläumskonzert vor, das am 6. Oktober um 19:00 Uhr in der Jakobikirche stattfindet. Der Eintritt ist frei.

Unter dem Titel „Feel the Spirit“ singt der  Chor Gospels, Spirituals, moderne englische Chormusik und internationale Klassiker. Die Leitung hat Regina Rothenbusch, die Klavierbegleitung übernimmt Maximilian Berglar. Außerdem  werden Solisten und Instrumentalisten das Konzert zum 40 jährigen Jubiläum bereichern.

Aeham Ahmad Pianist

29.09.2018: Aeham Ahmad

Die Lippstädter Arbeitsgemeinschaft Integration präsentiert im Rahmen der Interkulturellen Woche 2018 den Klaviervirtuosen Aeham Ahmad.

Samstag: 29.09.2018: 19:00 bis 21:00 Uhr.

International bekannt geworden ist Aeham Ahmad durch sein Klavierspiel in Mitten der Trümmer des umkämpften Palästinenser Lagers Jarmuk bei Damaskus. Der dort 1988 geborene Musiker spielte auf einem Klavier, welches er unter Lebensgefahr für seine Auftritte auf einem Wasserwagen durch die zerbombten Straßen fährt. Um vor allem den Kindern und Jugendlichen Hoffnung zu geben vertont er zuerst Texte seiner Freunde mit einfachen Akkorden und schwungvollen Refrains. Aber auch mit Beethoven, Bach sowie Chopin, Jazz oder Mozart und immer wieder vielen selbst geschriebenen Liedern schenkte er den Menschen in seiner Heimat ein wenig Freude.

Nachdem IS-Dschihadisten, für die klassische Musik eine Sünde ist, bei einer Kontrolle vor seinen Augen sein Klavier anzünden, musste er aufgrund der nicht mehr einschätzbaren Gefahren fliehen. Wie hunderttausende Menschen schlägt er sich über Land zur türkischen Küste durch, von dort mit einem Schlauchboot auf eine kleine griechische Insel und weiter über die Balkanroute, bis er schließlich im September 2015 in Deutschland ankommt.

Seine ersten Auftritte als Pianist hatte Aeham Ahmad bereits im Oktober 2015 bei einem Konzert für Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer in München. Seither folgten über 200 Konzerte im ganzen Land. Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2018 kommt das Tasten-Talent nun auch nach Lippstadt, präsentiert von der Arbeitsgemeinschaft Integration, bestehend aus dem Jugendmigrationsdienst der AWO und der Migrations- und Flüchtlingsberatung der Diakonie Ruhr-Hellweg. Beide Einrichtungen starten den Kartenverkauf am Montag, 9.7. 2018.

  • Eintritt: 5,- €, ermäßigt 3,- € (Schüler, Studenten, Senioren, Inhaber eines Familienpasses)
  • Empfohlenes Alter für Kinder: ab 14 Jahren
  • Vorverkauf:
    Jugendmigrationsdienst der AWO, Klusetor 9, 59555 Lippstadt, Tel. Nr.: 02941 923151
    Migrations- und Flüchtlingsberatung der Diakonie Ruhr-Hellweg, Cappelstraße 50 – 52, 59555 Lippstadt, Tel. Nr.: 02941 4355

Bildquelle Beitragsbild: Palast Promotion

08.09.2018: Quartetto D’Archi Bielefeld

Am Samstag, den 8. September 2018 um 19 Uhr in der Jakobikirche werden das Quartetto D’Archi Bielefeld (Erika Ifflaender-Gehl, Violine; Magdalena Sokolov-Korbel, Violine; Gregor van den Boom, Viola; Marina Maestri-Foron, Violoncello) sowie Djamilja Keberlinskaja-Wehmeyer, Klavier und Jens Ubbelohde, Klarinette „QUINTETT“ spielen. Auf dem Programm stehen das Klarinettenquintett op.107 von Hans Gál und das Klavierquintett in Es-Dur op.44 von Robert Schumann.

Hans Gál (1890 – 1987), Komponist ungarischer Herkunft, dessen wichtigstes Vorbild Johannes Brahms war, hielt strikt an der Tonalität fest, was ihm den Ruf konservativ und unmodern zu sein einbrachte. So wundert es nicht, dass er nach anfänglichen Erfolgen schon bald in Vergessenheit geriet. Erst in letzter Zeit wird er allmählich wieder entdeckt. Hans Gál wirkte zunächst in Wien, doch floh er vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten nach England und wurde nach dem Krieg Lehrer an der Universität Edinburgh. Sein 1977 entstandenes Klarinettenquintett op. 107 erzeugt durch die Verwendung von sich scheinbar widersprechenden elegischen bis burlesken musikalischen Elementen geistreich und humorvoll ein mitreißendes und knisterndes Spannungsfeld.

Robert Schumanns Klavierquintett op.44 (1843) war sein erstes Kammermusikwerk mit Klavier und zugleich so erfolgreich, dass die Musikgeschichte in diesem bahnbrechenden Werk die Begründung einer neuen Gattung, dem „Klavierquintett“ sieht. Bei der Uraufführung 1843 saß Clara Schumann am Klavier, ein Quartett des Gewandhausorchesters musizierte.

Die Kombination des recht bekannten Schumann-Quintett mit dem sehr selten zu hörenden Werk von Hans Gál verspricht einen spannenden Kammermusikabend, insbesondere in der guten Akustik der Jakobikirche und mit dem hervorragenden Steinway-Flügel. Karten für dieses Konzert sind nur an der Abendkasse, die ab 18.30 Uhr geöffnet ist, zu haben.

18.07.-26.08.2018: Videoinstallation von Jonas Englert

In der Jakobikirche ist vom 18.7. bis zum 26.08.2018 ein hervorragendes Beispiel aktueller Videokunst zu sehen und zu hören:
Videoinstallation von Jonas Englert zum Praeludium in f-moll aus dem Wohltemperierten Clavier (BWV 857).

Öffnungszeiten Dienstag bis Samstag von 10.00 bis 12.00 und 15.00 bis 17:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Sie sind herzlich zur Vernissage am 18.07.2018 um 19.00 Uhr eingeladen.
Die Ausstellung endet am 26.08. mit einer Finisage um 15:00 Uhr.

Die Arbeit „Praeludium“ behandelt anhand des Präludiums in f-Moll BWV 857 aus dem „Wohltemperierten Clavier“ Wahrnehmungszustände musikalischen Empfindens und die Macht des Werks Johann Sebastian Bachs, den Jonas Englert als „Urvater der Harmonie“ bezeichnet. Englert schreibt: „Sein Anliegen war es, die Sehnsucht der Menschen nach Harmonie zu wecken und auch zu stillen.“

Videoinstallation Präludium von Jonas Englert

Die Installation besteht aus zwei großen Monitoren sowie einer Lautsprecheranlage: Auf dem einen Monitor wird das Gesicht und die Mimik des Organisten (Jacob Bussmann), auf dem anderen werden seine Hände gezeigt – beides wurde mit einer Hochgeschwindigkeitskameras aufgenommen und wird (wie auch die Tonaufnahme) mit 25-facher Verlangsamung abgespielt.

Hierdurch ergeben sich interessante Wahrnehmungsverschiebungen: die vertraute Musik wird durch die Verlangsamung verfremdet und auch die geringfügigsten Bewegungen des Pianisten werden sichtbar.

Jonas Englert

Jonas Englert (Foto: Alexander Paul Englert)

Jonas Englert (*1989) studierte an der Hochschule für Gestaltung Offenbach und besuchte parallel das Institut für Angewandte Theaterwissenschaften.

2012 wurde er mit dem „Dr. Marschner-Preis“ ausgezeichnet. 2013 erhielt er das Johannes Mosbach Stipendium, sowie 2017 eine lobende Erwähnung im Rahmen der „B3-BEN-2017-Awards“ in der Kategorie „Zeitbasierte und immersive Künste“.

Darüber hinaus entstanden Arbeiten für diverse Theaterproduktionen, unter anderem am Nationaltheater Mannheim, am Staatsschauspiel Dresden und am Theater Bonn.

Jonas Englert hat sich an zahlreichen Gruppenausstellungen in Deutschland (Frankfurt, Backnang, Marburg, München, Bonn und Gießen) und im Ausland (Shanghai, Boston, Aarhus, Porto, Venedig) beteiligt. Er hat seine Arbeiten auch in drei Einzelausstellungen in Frankfurt und Berlin präsentieren können.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern und Sponsoren – ohne ihre Hilfe hätte das aufwändige Projekt nicht realisiert werden können:

Pressematerial:

Fenster Jakobikirche Header

08.07.2018: Stifterkonzert „Luftnummer“

Musik mit „Blasinstrumenten“

  • Regina Rothenbusch, Flöte
  • Andreas Hermeyer, Akkordeon
  • Roger Bretthauer, Truhenorgel (und Klavier)

Eintritt 16€, ermäßigt 10€ (Schüler, Studenten), nur Abendkasse
(Stifterkonzert – für Stifter der Stiftung Kirchenmusik ist der Eintritt frei.)

Es liegt was in der Luft – denn die Stiftung Kirchenmusik in der Evangelischen Kirchengemeinde Lippstadt lädt ein zum Konzert „Luftnummer“ am Sonntag, den 8. Juli um 19 Uhr in der Jakobikirche. Eine ungewöhnliche Kombination von allerlei „Blasinstrumenten“ steht im Mittelpunkt: Regina Rothenbusch (Flöte), Andreas Hermeyer (Akkordeon) und Kantor Roger Bretthauer (Truhenorgel) gestalten dieses Konzert.

Dabei bewegen sich die Künstler abseits üblicher Pfade der Konzertliteratur. Für ein gemeinsames Musizieren aller drei Instrumente nehmen sie zum Beispiel Leedsheets – jazzinspirierte Improvisationsmodelle – zu bekannten Chorälen wie „Die güldne Sonne“ und „Nun ruhen alle Wälder“. Akkordeon und Orgel sind in einer Ave Maria – Komposition des Bandoneon-Meisters Astor Piazzolla zu hören, die von Andreas Hermeyer für die Kombination Akkordeon und Truhenorgel bearbeitet wurde.

Ebenso spannend: César Francks berühmte Orgelkomposition „Prélude, Fugue et Variation“ in h-Moll op. 18 erklingt in einer Bearbeitung für Akkordeon und Klavier. Grundlage dafür ist eine Fassung, die Franck seinerzeit selbst anfertigte, für die typische Besetzung Harmonium und Klavier, die im 19. Jahrhundert in vielen gutbürgerlichen Häusern in Paris vorzufinden war.

Roger Bretthauer erweitert hier auch die Tastenbesetzung durch das Klavier, um diese wundervolle Bearbeitung hörbar zu machen, in der die Besetzung des Soloinstrumentes mit dem Akkordeon ein besondere Symbiose mit der charmanten französischen Melodie eingeht.

Fast schon konservativ erscheint die Sonate C-Dur HWV 365 von Georg Friedrich Händel (1685 – 1757), für Flöte und Truhenorgel. Doch ist dieses Stück mit 5 Sätzen umfangreich gestaltet, und Händel erreicht eine schöne Kombination von Ausdrucksstärke und Lebendigkeit in dieser Sonate. Zudem erwies sich die Kombination Querflöte mit der äußerst klangschönen Mebold-Truhenorgel schon mehrfach als besonders beglückend, da beide Klangfarben zu einem wunderbaren Duett verschmelzen. Ferner ist noch die Kombination Flöte und Akkordeon zu hören, zudem stellen alle 3 „Blasinstrumenten“-Künstler ihr Instrument noch solistisch vor, Andreas Hermeyer z.B. mit der Consolation Nr. 4 Des-Dur von Franz Liszt (1811-1886).

Regina Rothenbusch LippstadtAlle 3 Ausführenden sind in Lippstadt wohlbekannt. Regina Rothenbusch unterrichtet an der Conrad-Hansen-Musikschule und ist immer wieder in Konzerten der Umgebung zu hören, u.a. auch mit dem „Ensemble 3einhalb“.

 

Andreas Hermeyer LippstadtAuch Andreas Hermeyer gehört diesem Ensemble an und unterrichtet an der Musikschule. Rundfunk- und CD-Aufnahmen ergänzen seine künstlerische Tätigkeiten und lassen ihn als einen der profiliertesten Vertreter rund um das Instrument Akkordeon erscheinen.

Kantor Roger Bretthauer, LippstadtKantor Roger Bretthauer ist seit 2012 in Lippstadt tätig. Neben der Leitung zahlreicher Chöre in der Evangelischen Kirchengemeinde tritt er auch immer wieder als Instrumental-Solist in Erscheinung, wobei bei ihm auch die Kunst der Improvisation eine wichtige Rolle spielt.

Das Konzert „Luftnummer“ wird von der Stiftung Kirchenmusik als öffentliches Konzert im Anschluss an den jährlichen Stifterempfang veranstaltet. In der Stiftung sind mittlerweile mehr als 120 Stifterinnen und Stifter vertreten. Mit Hilfe des Stiftungskapitals werden einige der rund 30 Kirchenmusik-Konzerte im Jahr entscheidend mitfinanziert, ebenso wird insbesondere die Nachwuchsarbeit in den Chören unterstützt.

Karten für die „Luftnummer“ können ausschließlich an der Abendkasse bei freier Platzwahl erworben werden.

Masithi Gospelchor Lippstadt

29.06.2018: Chorkonzert EG + Jugendchor Kantorei

Unter dem Titel „Chorissimo“ kooperieren erstmalig konzertant Chöre des Evangelischen Gymnasiums mit dem Jugendchor der Kantorei Lippstadt. Das Konzert beginnt am Freitag, den 29. Juni um 19:00 Uhr in der Jakobikirche bei freiem Eintritt.

Beteiligt sind Gesangsklassen aus den Jahrgangsstufen 5 und 6, der Neigungskurs Gesang Stufe 7 und der Oberstufenchor. Dazu singt der Jugendchor der Kantorei Lippstadt. Damit sind knapp 100 Kinder und Jugendliche zu erleben. Geleitet werden sie von den musikalischen Fachkräften Insa Rüter und Stefan Jost-Hollich sowie von Kantor Roger Bretthauer.

Im Konzert erwartet die Besucher ein buntes Programm mit eher klassisch gehaltenen Stücken wie „Vois sur ton chemin“ (aus: Die Kinder des Monsieur Mathieu), Popsongs wie „Perfect“ (Ed Sheeran) oder „High Hopes“ (Kodaline) und Gospels wie „Shine, Jesus, shine“ und „Oh happy day“. Dabei sind alle beteiligten Chöre einzeln genauso zu hören wie in verschiedenen Kombinationen. Am Schluss singen alle gemeinsam Luthers „Verleih uns Frieden“ in einer modernen Fassung von Matthias Nagel.

Die Kooperation vieler beteiligten Chöre des Gymnasiums und der Kirchengemeinde wird ein sicher erfrischendes Experiment. Die Kinder und Jugendlichen freuen sich auf einen lebendigen Abend.

15.06.2018: Carrot Trees

Friederike Vomhof Surrey

Friederike Vomhof Surrey

Am Freitag, den 15. Juni präsentiert  Friederike Vomhof-Surrey ab 19:00 Uhr die Gesangsklasse der Städtischen Musikschule mit einem Konzert in der Jakobikirche.

Carrot Trees steht für musikalisch, stilistische Vielfalt und Offenheit im Umgang mit dem Instrument Mensch sowie für ungewöhnliche Arrangements, die auf jeder Sängerin/jedem Sänger passend zugeschnitten werden. Daraus entsteht ein Programm, das so bunt ist wie die Menschen, die es für Sie singen.

Die Gesangsklasse wird von Harduin Boeven am Klavier und einem Instrumentalensemble begleitet.