18.07.-26.08.2018: Videoinstallation von Jonas Englert

In der Jakobikirche ist vom 18.7. bis zum 26.08.2018 ein hervorragendes Beispiel aktueller Videokunst zu sehen und zu hören:
Videoinstallation von Jonas Englert zum Praeludium in f-moll aus dem Wohltemperierten Clavier (BWV 857).

Öffnungszeiten Dienstag bis Samstag von 10.00 bis 12.00 und 15.00 bis 17:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Sie sind herzlich zur Vernissage am 18.07.2018 um 19.00 Uhr eingeladen.

Die Arbeit »Praeludium« behandelt anhand des Präludiums in f-Moll BWV 857 aus dem “ Wohltemperierten Clavier“ Wahrnehmungszustände musikalischen Empfindens und die Macht des Werks Johann Sebastian Bachs, den Jonas Englert als »Urvater der Harmonie« bezeichnet. Englert schreibt: „Sein Anliegen war es, die Sehnsucht der Menschen nach Harmonie zu wecken und auch zu stillen.“

Videoinstallation Präludium von Jonas Englert

Die Installation besteht aus zwei großen Monitoren sowie einer Lautsprecheranlage: Auf dem einen Monitor wird das Gesicht und die Mimik des Organisten (Jacob Bussmann), auf dem anderen werden seine Hände gezeigt – beides wurde mit einer Hochgeschwindigkeitskameras aufgenommen und wird (wie auch die Tonaufnahme) mit 25-facher Verlangsamung abgespielt.

Hierdurch ergeben sich interessante Wahrnehmungsverschiebungen: die vertraute Musik wird durch die Verlangsamung verfremdet und auch die geringfügigsten Bewegungen des Pianisten werden sichtbar.

Jonas Englert

Jonas Englert (Foto: Alexander Paul Englert)

Jonas Englert (*1989) studierte an der Hochschule für Gestaltung Offenbach und besuchte parallel das Institut für Angewandte Theaterwissenschaften.

2012 wurde er mit dem „Dr. Marschner-Preis“ ausgezeichnet. 2013 erhielt er das Johannes Mosbach Stipendium, sowie 2017 eine lobende Erwähnung im Rahmen der „B3-BEN-2017-Awards“ in der Kategorie „Zeitbasierte und immersive Künste“.

Darüber hinaus entstanden Arbeiten für diverse Theaterproduktionen, unter anderem am Nationaltheater Mannheim, am Staatsschauspiel Dresden und am Theater Bonn.

Jonas Englert hat sich an zahlreichen Gruppenausstellungen in Deutschland (Frankfurt, Backnang, Marburg, München, Bonn und Gießen) und im Ausland (Shanghai, Boston, Aarhus, Porto, Venedig) beteiligt. Er hat seine Arbeiten auch in drei Einzelausstellungen in Frankfurt und Berlin präsentieren können.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern und Sponsoren – ohne ihre Hilfe hätte das aufwändige Projekt nicht realisiert werden können:

Fenster Jakobikirche Header

08.07.2018: Stifterkonzert „Luftnummer“

Musik mit „Blasinstrumenten“

  • Regina Rothenbusch, Flöte
  • Andreas Hermeyer, Akkordeon
  • Roger Bretthauer, Truhenorgel (und Klavier)

Eintritt 16€, ermäßigt 10€ (Schüler, Studenten), nur Abendkasse
(Stifterkonzert – für Stifter der Stiftung Kirchenmusik ist der Eintritt frei.)

Es liegt was in der Luft – denn die Stiftung Kirchenmusik in der Evangelischen Kirchengemeinde Lippstadt lädt ein zum Konzert „Luftnummer“ am Sonntag, den 8. Juli um 19 Uhr in der Jakobikirche. Eine ungewöhnliche Kombination von allerlei „Blasinstrumenten“ steht im Mittelpunkt: Regina Rothenbusch (Flöte), Andreas Hermeyer (Akkordeon) und Kantor Roger Bretthauer (Truhenorgel) gestalten dieses Konzert.

Dabei bewegen sich die Künstler abseits üblicher Pfade der Konzertliteratur. Für ein gemeinsames Musizieren aller drei Instrumente nehmen sie zum Beispiel Leedsheets – jazzinspirierte Improvisationsmodelle – zu bekannten Chorälen wie „Die güldne Sonne“ und „Nun ruhen alle Wälder“. Akkordeon und Orgel sind in einer Ave Maria – Komposition des Bandoneon-Meisters Astor Piazzolla zu hören, die von Andreas Hermeyer für die Kombination Akkordeon und Truhenorgel bearbeitet wurde.

Ebenso spannend: César Francks berühmte Orgelkomposition „Prélude, Fugue et Variation“ in h-Moll op. 18 erklingt in einer Bearbeitung für Akkordeon und Klavier. Grundlage dafür ist eine Fassung, die Franck seinerzeit selbst anfertigte, für die typische Besetzung Harmonium und Klavier, die im 19. Jahrhundert in vielen gutbürgerlichen Häusern in Paris vorzufinden war.

Roger Bretthauer erweitert hier auch die Tastenbesetzung durch das Klavier, um diese wundervolle Bearbeitung hörbar zu machen, in der die Besetzung des Soloinstrumentes mit dem Akkordeon ein besondere Symbiose mit der charmanten französischen Melodie eingeht.

Fast schon konservativ erscheint die Sonate C-Dur HWV 365 von Georg Friedrich Händel (1685 – 1757), für Flöte und Truhenorgel. Doch ist dieses Stück mit 5 Sätzen umfangreich gestaltet, und Händel erreicht eine schöne Kombination von Ausdrucksstärke und Lebendigkeit in dieser Sonate. Zudem erwies sich die Kombination Querflöte mit der äußerst klangschönen Mebold-Truhenorgel schon mehrfach als besonders beglückend, da beide Klangfarben zu einem wunderbaren Duett verschmelzen. Ferner ist noch die Kombination Flöte und Akkordeon zu hören, zudem stellen alle 3 „Blasinstrumenten“-Künstler ihr Instrument noch solistisch vor, Andreas Hermeyer z.B. mit der Consolation Nr. 4 Des-Dur von Franz Liszt (1811-1886).

Regina Rothenbusch LippstadtAlle 3 Ausführenden sind in Lippstadt wohlbekannt. Regina Rothenbusch unterrichtet an der Conrad-Hansen-Musikschule und ist immer wieder in Konzerten der Umgebung zu hören, u.a. auch mit dem „Ensemble 3einhalb“.

 

Andreas Hermeyer LippstadtAuch Andreas Hermeyer gehört diesem Ensemble an und unterrichtet an der Musikschule. Rundfunk- und CD-Aufnahmen ergänzen seine künstlerische Tätigkeiten und lassen ihn als einen der profiliertesten Vertreter rund um das Instrument Akkordeon erscheinen.

Kantor Roger Bretthauer, LippstadtKantor Roger Bretthauer ist seit 2012 in Lippstadt tätig. Neben der Leitung zahlreicher Chöre in der Evangelischen Kirchengemeinde tritt er auch immer wieder als Instrumental-Solist in Erscheinung, wobei bei ihm auch die Kunst der Improvisation eine wichtige Rolle spielt.

Das Konzert „Luftnummer“ wird von der Stiftung Kirchenmusik als öffentliches Konzert im Anschluss an den jährlichen Stifterempfang veranstaltet. In der Stiftung sind mittlerweile mehr als 120 Stifterinnen und Stifter vertreten. Mit Hilfe des Stiftungskapitals werden einige der rund 30 Kirchenmusik-Konzerte im Jahr entscheidend mitfinanziert, ebenso wird insbesondere die Nachwuchsarbeit in den Chören unterstützt.

Karten für die „Luftnummer“ können ausschließlich an der Abendkasse bei freier Platzwahl erworben werden.

Masithi Gospelchor Lippstadt

29.06.2018: Chorkonzert EG + Jugendchor Kantorei

Unter dem Titel „Chorissimo“ kooperieren erstmalig konzertant Chöre des Evangelischen Gymnasiums mit dem Jugendchor der Kantorei Lippstadt. Das Konzert beginnt am Freitag, den 29. Juni um 19:00 Uhr in der Jakobikirche bei freiem Eintritt.

Beteiligt sind Gesangsklassen aus den Jahrgangsstufen 5 und 6, der Neigungskurs Gesang Stufe 7 und der Oberstufenchor. Dazu singt der Jugendchor der Kantorei Lippstadt. Damit sind knapp 100 Kinder und Jugendliche zu erleben. Geleitet werden sie von den musikalischen Fachkräften Insa Rüter und Stefan Jost-Hollich sowie von Kantor Roger Bretthauer.

Im Konzert erwartet die Besucher ein buntes Programm mit eher klassisch gehaltenen Stücken wie „Vois sur ton chemin“ (aus: Die Kinder des Monsieur Mathieu), Popsongs wie „Perfect“ (Ed Sheeran) oder „High Hopes“ (Kodaline) und Gospels wie „Shine, Jesus, shine“ und „Oh happy day“. Dabei sind alle beteiligten Chöre einzeln genauso zu hören wie in verschiedenen Kombinationen. Am Schluss singen alle gemeinsam Luthers „Verleih uns Frieden“ in einer modernen Fassung von Matthias Nagel.

Die Kooperation vieler beteiligten Chöre des Gymnasiums und der Kirchengemeinde wird ein sicher erfrischendes Experiment. Die Kinder und Jugendlichen freuen sich auf einen lebendigen Abend.

15.06.2018: Carrot Trees

Friederike Vomhof Surrey

Friederike Vomhof Surrey

Am Freitag, den 15. Juni präsentiert  Friederike Vomhof-Surrey ab 19:00 Uhr die Gesangsklasse der Städtischen Musikschule mit einem Konzert in der Jakobikirche.

Carrot Trees steht für musikalisch, stilistische Vielfalt und Offenheit im Umgang mit dem Instrument Mensch sowie für ungewöhnliche Arrangements, die auf jeder Sängerin/jedem Sänger passend zugeschnitten werden. Daraus entsteht ein Programm, das so bunt ist wie die Menschen, die es für Sie singen.

Die Gesangsklasse wird von Harduin Boeven am Klavier und einem Instrumentalensemble begleitet.

Kammerchor Con Brio Lippstadt

27.05.2018: Kammerchor Con Brio

Am Sonntag, den 27. Mail gastiert der Kammerchor Con Brio des Städtischen Musikvereins mit dem Programm „Very British“  in der Jakobikirche. Das Konzert beginnt um 18 Uhr. Karten sind im Vorverkauf der Kulturinformation Lippstadt (Rathausplatz) erhältlich.

Der Chor wurde auf gemeinsame Initiative von Chormitgliedern und dem Chorleiter des Konzertchores Lippstadt, Burkhard A. Schmitt, 2008 gegründet. Dahinter stand der Wunsch, neben den großen chorsinfonischen Werken im Konzertchor a-cappella-Programme aus unterschiedlichen Stilepochen und Genres zu erarbeiten und mit einem kleiner besetzten Auswahl-Ensemble in Konzerten zu interpretieren. Konzertante Höhepunkte waren in den vergangenen Jahren u.a. Passionskonzerte, Advents- und Weihnachtsprogramme; aber auch weltliche Sommerkonzerte zogen regelmäßig viele Zuhörer in die Jakobikirche und in die Stiftsruine.

Programm „Very British“

  • Englische Chormusik und Sololieder von Byrd bis Rutter
  • Stephanie Lönne, Sopran
  • Daniel Tappe, Klavier
  • Leitung: Burkhard A. Schmitt

Mit „Very British“ möchte der künstlerische Leiter des Chores der großen Chortradition Englands die Ehre geben und dem Lippstädter Publikum eine Bandbreite des reichen Chorschaffens englischer Komponisten präsentieren.

Rotary Orchester

05.05.2018: Rotary Konzert

Am Samstag, den 5. Mai findet ein Benefiz-Konzert des Rotary-Kammerorchesters in der Jakobikirche statt. Der Erlös dieses Konzertes wird dem Lippe-Auen-Projekt in Lippstadt zur Verfügung gestellt.

Programm:

  • Wolfgang Amadeus Mozart:
    Ouverture zu „La Clemenza di Tito“(Titus) KV 621
    Fagottkonzert B-Dur KV 191 Solist: Tilman Cardinal von Widdern, als Gast
  • Franz Schubert: 3. Sinfonie D-Dur D200

Die Liebe zur Musik verbindet die 85 Mitglieder des Rotary-Orchester Deutschland. Unter der professionellen Leitung von Chefdirigent Rasmus Baumann erarbeiten sie insbesondere große Sinfonien der Klassik und Romantik von Mozart bis Brahms, von Beethoven bis Dvorak. Das Repertoire ist ständig gewachsen und inzwischen sehr umfangreich. Dreimal im Jahr treffen sich die versierten Amateur-Musiker, die auch in ihren Heimatorten in verschiedenen Orchestern und Kammermusik-Gruppen spielen. Durch das intensive Engagement des Rotary Orchesters Deutschland war es möglich, in über 110 Benefizkonzerten eine Summe von mehr als 900.000 Euro einzuspielen. Ihre Kosten tragen die Musiker selbst, so dass der gesamte Erlös der Konzerte den regionalen, sozialen Projekten uneingeschränkt zu Gute kommt.

Die jeweils drei Proben-Tage sind geprägt durch eine heiter freundschaftliche Atmosphäre, in der begeistert auf hohem Niveau musiziert wird. Das Orchester setzt sich aus Rotariern und deren Angehörige zusammen, ist aber auch für Mitglieder der Jugendorganisation Rotaract und Inner Wheel offen. Durch die große Resonanz der veranstaltenden Clubs und die Begeisterung auf diese Weise helfen zu können, ist 2001 aus dem Orchester heraus zusätzlich ein Kammerorchester entstanden, das seit 2008 ebenfalls unter der Leitung des Chefdirigenten Rasmus Baumann steht. Auch dieses Kammerorchester trägt mit Tourneen und zahlreichen Auftritten bei öffentlichen Veranstaltungen in In- und Ausland dazu bei, die rotarische Idee klangvoll in die Welt zu tragen.

Nach bereits sechsjähriger erfolgreicher Zusammenarbeit mit der neuen Philharmonie Westfalen als Chefdirigent des Musiktheaters im Revier wurde Rasmus Baumann zur Saison 2014/2015 zum Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen berufen. Als Gastdirigent war er an den Opernhäusern Köln, Dortmund, Nürnberg, Osnabrück, Heidelberg, der Komischen Oper Berlin sowie der Hamburger Staatsoper und dem Opernhaus Frankfurt engagiert. Rasmus Baumann steht außerdem regelmäßig am Pult verschiedener Sinfonieorchester wie der Radiophilharmonie des NDR Hannover, den Rundfunkorchestern des BR und WDR, dem Staatsorchester Kassel, den Duisburger Philharmonikern oder den Nürnberger Symphonikern und dirigierte im Sommer 2014 erstmalig die Stuttgarter Philharmoniker sowie das London Symphony Orchestra. 2002 wurde er in das „Dirigentenforum“, das Förderprogramm des Deutschen Musikrates, aufgenommen und gewann im Februar 2009 beim Deutschen Dirigentenpreis im Konzerthaus Berlin den Sonderpreis des Dirigentenforums.

Karten auf Anfrage über den RC Erwitte- Hellweg.

Lutz Gerlag & Ulrike Mai

28.04.2018: Benefizkonzert des Hammer Forums

Am Samstag, den 28.04.2018 veranstaltet das Hammer Forum e. V. ein Benefizkonzert in der Jakobikirche. Zu Gast sind Lutz Gerlach und Ulrike Mai mit dem Programm ‚Bach, Vivaldi, Jazz & Meer‘. Das Konzert beginnt um 17:00 Uhr.

Statt eines Eintritts wird um eine Spende für die Hilfsorganisation Hammer Forum e. V. gebeten.

Zu den Musikern und zur Musik

Lutz Gerlach stammt aus Berlin, hat dort an der Musikhochschule Hanns Eisler im Hauptfach Klavier studiert und ist seit dem Examen als frei schaffender Komponist und Pianist unterwegs. Sein CD-Label hat mehr als 50 CD-Produktionen heraus gebracht. Seine Musik bewegt sich zwischen Jazz, Weltmusik, Kammermusik, zeitgenössischer Klassik und elektronischer Musik.

Ulrike Mai stammt aus Rostock, hat dort an der Hochschule für Musik und Theater bei den Professoren K.H. Will und B. Zack studiert, besuchte Meisterkurse u.a. bei K.H. Kämmerling und V. Margulis und war Preisträgerin bei internationalen Wettbewerben. Heute ist sie eine vielbeschäftigte Künstlerin, die sowohl bei Festivals (Musik-Sommer, Festspiele M/V) sowie solistisch von sich hören lässt.

Zum Konzert

Die Improvisation spielte bereits im Barock eine Rolle und ist keine Erfindung des Jazz. Deshalb wird über ausgewählte Themen improvisiert und variiert ‚was das Zeug hält‘. Freuen Sie sich auf ein außergewöhnliches Konzert mit altvertrauten und auch neuen Klängen. Johann Sebastian Bach wird auch als ‚Vater der Klaviermusik‘ bezeichnet und spielt (nicht nur) in unserem Leben eine ganz besondere Rolle. Zu seinem 333. Geburtstag in diesem Jahr widmen wir ihm ein ganz besonderes Programm, in dem es auch um die Liebe Bachs zur italienischen Barockmusik geht. Vor allem bei seinem Aufenthalt in Weimar studierte er die Werke u.a. von Antonio Vivaldi und bearbeitete Violinkonzerte von ihm für Klavier zu zwei Händen. Da es zu Zeiten Bachs noch gar keine Klaviere gab, galt die Bezeichnung ‚Clavier‘ für alle Tasteninstrument und so erklingen diese Werke bei uns auch in einem ungewöhnlichen musikalischen Kontext, verbunden mit elektronischen Klängen.

Begleitprogramm

Vertreterin/ Vertreter des Hammer Forums sind für Informationen und Gespräche anwesend.

Jazztrio Kordes Tetzlaff Godejohann

13.04.2018: Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann

Am Freitag (!), den 13. April schlägt der Lippstädter Jazzclub seine Zelte in der Jakobikirche auf. und präsentiert das Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann mit dem Programm „Bach and More – Oscar Petersons Easter Suite und Salute to Bach“.

Das Konzert beginnt um 20:00 Uhr.

Oscar Peterson komponierte die „Easter Suite“ 1984 im Auftrag der BBC. Es entstand eine zutiefst berührende Jazz-Trio-Version der Passionsgeschichte, in welcher das Sujet aufs Feinsinnigste musikalisch umgesetzt wurde. Dem Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann kommt das große Verdienst zu, dem lange in Vergessenheit geratenen Werk Petersons nach 22 Jahren wieder den Weg aufs Podium geebnet zu haben.

Im zweiten Teil des Konzertes präsentieren die drei Musiker ihr aktuelles Programm: Salute to Bach – Bach and More:
Bach „groovt“ und sein Werk hat seit jeher Musiker aller Stile und Epochen zur Bearbeitung angeregt. Mit „Salute to Bach“ stellen die drei Musiker – neben eigenen Arrangements – auch Bearbeitungen von Oscar Peterson und Jacques Loussier vor.

Besetzung

  • Olaf Kordes Piano
  • Wolfgang Tetzlaff Kontrabass
  • Karl Godejohann Schlagzeug

Weitere Informationen

Hospital-Singers Lippstadt

18.03.2018: Jubiläumskonzert der Hospital-Singers

Wolfgang Bitter PianistJetzt lasst uns singen! Unter diesem Motto startet das Jubiläumskonzert der‘ Hospital-Singers‘ des Dreifaltigkeitshospitals Lippstadt unter der Leitung von Elvira Steinwachs
und Begleitung des Tastenprofis Wolfgang Bitter am 18.03.18 um 17.00 Uhr in der Jakobikirche, Lippstadt.

10 Jahre, viele Auftritte innerhalb und außerhalb des Krankenhauses und 14-tägige Proben begleiten den Chor jetzt schon und aus der Idee, ein Betriebsfest musikalisch zu verschönern, ist eine feste Institution von fast 30 Mitgliedern geworden.

„Es ist noch genauso spannend, wie im ersten Jahr…“, sagt die Dirigentin Elvira Steinwachs, „aber durch die vielen Auftritte im Jahr bei verschiedensten Gelegenheiten, haben wir uns ein gutes Repertoire erarbeitet, auf das man immer wieder mal zurückgreifen kann.“

 

Die Hospital-Singers singen alljährlich beim weihnachtlichen Stationssingen, Weihnachtskonzerten in den Kapellen der Häuser, Gedenkgottesdiensten für die Verstorbenen und Jubiläumsfeiern. Auch wenn Chefärzte in den verdienten Ruhestand gehen, oder neu eingeführt werden, sind die Hospital-Singers dabei. Außerhalb des Krankenhauses gab es auch schon einige Auftritte, so z.B. beim legendären „Day of Song„, hier waren sie als „exotischer Chor“ auch 2x aktiv. Im Jubiläumskonzert nehmen die Hospital-Singers ihre Zuhörer mit auf eine Reise in die vergangenen 10 Jahre, viele der gesungenen Glanzlichter werden sie auf Anhieb erkennen. Es werden einige lustige Annekdoten zum Besten gegeben und das ein oder andere Bild wird Sie als Zuhörer zum Schmunzeln bringen.

Hospital-Singers Lippstadt

Die Hospital Singers-singen Gospels, Klassik, afrikanische Stücke und Popmusik aus den 60ern bis in die Neuzeit. Lassen Sie sich auf eine Reise in das Land der Musik entführen und kommen Sie am 18.03. in die schöne Kulturkirche Lippstadts, die Jakobikirche!

Azahar Ensemble

11.03.2018: Azahar-Ensemble

Am Sonntag, den 11. März 2018 spielt das Azahar-Ensemble auf Einladung des Städtischen Musikvereins in der Jakobikirche. Das Konzert beginnt um 18:00 Uhr.

Azahar – ein Name, so klangvoll wie duftende Blütenpoesie. Azahar ist im Arabischen die Bezeichnung für die weißen, aromatischen Blüten des Orangenbaums. Und so klangsinnlich spielen sie auch, die fünf Mitglieder des spanischen Jugendnationalorchesters, die sich im Sommer 2010 zu einem Holzbläserquintett zusammenschlossen. Von Anfang an passte es.

Schnell verschmolzen die Einzelklänge auf fast natürliche Weise zu einem Gruppenklang, der zu dem assoziativen Ensemble-Namen inspirierte. Ein Kammermusikstipendium ermöglichte das gemeinsame Studium in Basel. Es sollte für künftige Erfolge ausschlaggebend werden. Und die folgten rasch.

Bei einer Reihe von Wettbewerben wurden sie ausgezeichnet, darunter 2011 beim „Orpheus Swiss Chamber Music Competition“ und 2012 beim internationalen Wettbewerb „El Primer Palau“ in Barcelona. 2014 errang das Azahar-Ensemble beim 63. ARD Musikwettbewerb den 2. Preis (der 1. Preis wurde nicht vergeben) sowie den IFP-Sonderpreis für Finalisten und den Publikumspreis. Seitdem gibt das Quintett regelmäßige Konzerte in ganz Europa, auch im Rahmen von Festivals, wie in Santander, den „Les Journées des Vents“ Montréal oder dem Festspielhaus Baden-Baden.

Im Mai 2016 debütierte das Azahar-Ensemble im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, im Januar 2017 folgte ihr Debüt im Wiener Musikverein. Um das Repertoire für Bläserquintett zu erweitern, wurden Arrangements der wichtigsten Werke des Spaniers Joaquín Turina (1882-1949) in Auftrag gegeben. Der aus Sevilla stammende Komponist war stark beeinflusst von den Impressionisten Débussy und Ravel, verleugnete darüber jedoch nie seine andalusischen Wurzeln und fand so zu einer eigenen Klangsprache. Zur Verwirklichung arbeitete das Azahar-Ensemble mit Turinas Enkelsohn, dem Komponisten José Luís Turina zusammen.  Bezeichnenderweise lautet der 2. Satz von Turinas op. 73 „Blumenverkäuferin“. Passender geht?s nicht.

Quellen: http://www.azaharensemble.com; http://www.konzertdirektion.de

Besetzung

  • Frederic Sánchez Munos, Flöte
  • Maria Alba Carmona Tobella, Oboe
  • Miquel Ramos Salvado, Klarinette
  • Antonio Lagares Abeal, Horn
  • Maria José Garcia Zamora, Fagott

voraussichtliches Programm

  • Mozart: Allegro und Andante für eine Orgelwalze KV 608
  • Reicha: Bläserquintett g-Moll
  • Turina: Mujeres Espanolas op. 73
  • Nielsen: Bläserquintett A-Dur